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Maßnahmen der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft 2009

 

9. - 12. Dezember 2009
Die Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. führte das internationale Frauenseminar „Rolle der Frauen in Politik, Wissenschaft und Kultur in Tadschikistan und in Deutschland“ durch. Unterstützt durch Auswärtiges Amt und FDP-Tempelhof (Herr Holger Krestel, Vorsitzender). Am Seminar nahmen von der deutschen Seite teil:
Frau Mike Senftleben, Vorsitzende des Bundesverbandes Liberaler Frauen; Frau Petra Wermke, Vorsitzende der BVV Marzahn-Hellersdorf.
Aus Tadschikistan: Frau Prof. Dr. M. Yakubova , Mitglied der Akademie der Wissenschaften Tadschikistans, Vorsitzende des Bundes der Frauen-Wissenschaftlerinnen Tadschikistans; Frau Prof. Dr. M. Kalonova , Professor an der Slawischen Universität Duschanbe; Frau Z. Davlatschoeva, Malerin
10.12.09 Eröffnung des Seminars in den Räumen der DTG e.V.
11.12.09 Tagung im Konferenzraum Nr. 304 vom Abgeordnetenhaus von Berlin Das Seminar wurde von einer Foto- und Bilderausstellung „Frauenportrait in Tadschikistan“ mit Werken von Malerin Zebo Davlatschoeva und vom Fotografen Zaur Dachteh begleitet.

Frauenseminar Frauenseminar Frauenseminar

 

9. Dezember 2009
In der Europaschule am Brandenburger Tor (Wilhelmstraße 52) im Rahmen des Projekts „Modeschule für die Kleinen“ (unterstützt durch dieGesellschafter.de) fand die Modeshow der DTG statt. Die Kinder der Klasse" Mischke 4" veranstalteten einen Weihnachtsabend zum Thema "Karneval der Kulturen". Einige Kinder der Klasse stellten eigene Kostüme vor, die meisten jedoch zeigten ein großes Interesse sowie auch Neugier für die tadschikische Nationalbekleidung und Kultur. Die Kinder und deren Eltern haben viel Spaß gehabt.

 

 

25. November 2009 - 2. Dezember 2009
Führte die DTG ein Umweltseminar mit Spezialisten aus Tadschikistan und Deutschland “Umtausch vom Fachwissen in den Bereichen Umweltschutz und Begrünung” durch. Unterstützt durch Stiftung WOEB und FDP-Tempelhof (Herr Holger Krestel, Vorsitzender).
Im Programm unter anderem waren Gespräche und Umtausch von Erfahrungen und Meinungen in »Grüne Liga Berlin« und im UNO-Projekt »Plant for the Planet« (auf Fotos) u vieles mehr.

Umweltseminar Umweltseminar Umweltseminar

 

29. Oktober 2009
Teilnehmrinnen der “Modeschule für die Kleinen” der DTG (gegründet mit der Unterstützung von “die Gesellschafter”) traten im Internationalen Club im Auswärtigen Amt auf der Verleihung des Förderpreises 2009 der Stiftung West-Östliche Begegnungen auf und wurden vom renommierten Publikum begeistert empfangen.

Modeschule für die Kleinen Modeschule für die Kleinen

 

21. bis 31. August 2009
Fotoausstellung „Tadschikistan - ein Land zwischen gestern und morgen"

Mit Fotos von tadschikischen und deutschen Fotografen über Land, Leute, Landschaften, Sitten und Bräuche, nationale Feste.
Vernissage: Freitag, 21. August um 18.00 Uhr.
Buffet mit tadschikischen Spezialitäten. Tadschikische Musik und tadschikischer Tanz.
Veranstalter: Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. und Planet 2000 e.V. in Kooperation mit dem Trägerkreis Eine WeltHaus München

 

 

Am 25. Juli 2009 vom 10.00 bis 21.00 Uhr
Nahm die DTG mit einem Info- und Kulturstand Stand am Friedensfestival der Nationen teil Am Brandenburger Tor/ Strasse des. 17. Juni
unite the nation

 

16. bis 22. Juni 2009
Das internatonale Schüleraustauschprojekt

Das internatonale Schüleraustauschprojekt zwischen Schülern aus Tadschikistan (Goethe-Gymnasium) und Leonardo da Vinci Campus (Nauen) mit Teilnahme von Schülern aus der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und der Realschule der Königin-Luise-Stiftung. Unterstütz durch die Stiftung West-Östliche Begegnungen und das Auswärtige Amt Deutschland. Am 18.06.09 wurde von den Schülern ein Konzert-Fest des tadschikischen Mädchenkleides für ein breites Publikum veranstaltet.

 

Reisezeitung der schulischen Gruppe aus dem Goethe-Gymnasium Chudschand
während des Austauschprojekts vom 16.06.09 bis 22.06.09 in Berlin

 

Fest des Mädchenkleides Fest des Mädchenkleides Fest des Mädchenkleides

Auf dem Fest des Mädchenkleides am 18.06.09 im »Russischen Haus«

Kleinkonzert in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum Kleinkonzert in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum Kleinkonzert in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Kleinkonzert in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Teilnahmeurkunden

Die Teilnehmer des Deutschkurses erhalten die Teilnahmeurkunden vom Vorsitzenden der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft


Während des Unterrichtes in Planet 2000e.V

 

18. Juni 2009. Alle Farben der Seidenstrasse.

„Russischen Haus“, Friedrichstr. 176-179, 10117 Berlin. Foyer der 2. Etage.
Alle Farben der Seidenstrasse mit den traditionellen und modernen Mädchenkleidern. Die Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. und BDWO mit Teilnahme vom Leonardo da Vinci Campus, Nauen laden zum Fest ein.
Die Präsentation wird von tadschikischer Musik und tadschikischen Speisespezialitäten begleitet.

 

Fest des tadschikischen Mädchenkleides
Die “Modeschule für die Kleinen” (gegründet mit der Unterstützung von “die Gesellschafter”) zeigte im Rahmen des laufenden Projektes der DTG seine Modeschau im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstrasse 176-179.

 

17. Mai - 21. Mai 2009
Pädiatrisch onkologisch/hämatologische Fortbildung in Tadschikistan

Anlass der Dienstreise war eine Einladung durch das Tadschikische Gesundheitsministerium, einen 2-tägigen Kurs über Themen der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie für Ärzte aus Dushanbe und anderen Regionen Tadschikistans zu halten. Die Einladung kam auf das beharrliche Betreiben des Vorsitzenden der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft Herrn A. Heiser zustande, der seit einigen Jahren regelmäßig Tadschikischen pädiatrischen Onkologen/Hämatologen einen Fortbildungsaufenthalt an der Abteilung für Onkologie/Hämatologe der Charité Berlin ermöglicht. Nach Rücksprache bestand der Wunsch nach Fortbildung über die Themen „Anämien“, „Leukämien“, „solide Tumore“, und „Onkologisch/hämatologsiche Therapie in Entwicklungsländern“ in einem Zeitrahmen von insgesamt 2 x 3 Stunden. Am ersten Kurstag hielt ich einen Vortrag über Anämien mit Schwerpunkten Einsenmangelanämie, Hämoglobinopathien und hämolytische Anämien. In der anschließenden Diskussion stellte sich heraus, dass ein gutes Grundverständnis für diese Erkrankungen da ist. Die häufigste Diagnose ist schwere Eisenmangelanämie bei Fehlernährung der Kinder. Die Diagnostischen Möglichkeiten sind beschränkt. Im Zentrallabor gibt es keine Ferritinbestimmung als Parameter für den Körpereisenhaushalt.

Prophylaktische Impfungen gegen Pneumokokken werden nicht durchgeführt. Im Anschluss hielt ich einen Vortrag über besondere Aspekte der Onkologie/Hämatologie in Entwicklungsländern.. Anhand des Beispiels Lateinamerika konnte ich demonstrieren, wie entscheidend das Daten-Management ist um überhaupt einen Überblick über die Patientenzahlen und deren Schicksal zu erhalten. Die Rate der Therapieabbrüche entscheidend gesenkt werden kann, wenn periphere und wohnortnahe Zentren etabliert werden. Schließlich kann die Einführung von hygienischen Maßnahmen (Reduktion der Patientenzahl pro Zimmer, stationäre Behandlung nur wirklich Kranker, Händedesinfektion) die Therapietoxizität und Mortalität entscheidend senken. Als weiteres erfolgreiches Beispiel für eine Verbesserung der Behandlung von Kindern mit ALL konnte ich unsere langjährige Kooperation mit Russland anführen mit den herausragenden Ergebnissen des MB (Moskau-Berlin) Protokolls. Am zweiten Kurstag hielt ich einen Vortrag über akute Leukämien mit Schwerpunkt der Ergebnisse der ALL-BFM Gruppe. Im Anschluss hielt ich einen Übersichtsvortrag über die Diagnostik und Behandlung von soliden Tumoren sowie über die Ergebnisse der Behandlung von Wilmstumoren und Ewingsarkomen mit Protokollen der GPOH. Insbesondere die Kollegen der Abteilung Kinderonkologie waren interessiert an Details der Chemotherapieelemente sowie an der Frage nach Extremitäten erhaltender versus ablativer Operation und der Option der alleinigen oder zusätzlichen Strahlentherapie. Tadschikistan ist ein Entwicklungsland. Ein Anschluss an die MB-Gruppe zur Behandlung von Kindern mit ALL erscheint unrealistisch, da das MB Protokoll unter den aktuellen Umständen nicht umsetzbar ist. Andererseits könnte man sicherlich durch die Organisation einer lokalen Studiengruppe mit einem wesentlich weniger intensiven Protokoll die Überlebensrate von Kindern mit ALL erheblich erhöhen. Aufgrund der bei den Ärzten durchweg vorhandenen Russischkenntnissen und der fehlenden Englischkenntnissen wäre eine Anbindung an die Russische Gruppe sinnvoll hinsichtlich der Organisation von Praktika und ärztlichen Fortbildungen. Da die Situation in anderen Mittelasiatischen Ländern in vieler Hinsicht vergleichbar mit der in Tadschikistan ist, wäre es am sinnvollsten, eine dosisreduzierte und adaptierte Version des MB-Protokolls zu entwickeln, dass in einer kooperativen Gruppe in den Mittelasiatischen Ländern zur Anwendung kommen könnte. Vielleicht könnte mit diesem Argument eine Finanzierung eines solchen Projektes erleichtert werden. In Tadschikistan gibt es zahlreiche extern finanzierte Projekte zu Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt Infektionserkrankungen, perinatale Sterblichkeit und kardiovaskuläre Erkrankungen. Ein Projekt im Bereich der Kinderonkologie habe ich in den im Internet verfügbaren Quellen der WHO nicht finden können.

Dr. Arend von Stackelberg/Charité Berlin

 

Am 23. März 2009
lud die Tadschikische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Tadschikische Gesellschaft alle Freunde Tadschikistans zum fröhlichen tadschikischen Volksfest „Navruz“ (Neujahresfest) ein. Etwa 150 Gäste haben die tadschikischen Lieder und Tänze genossen, die von einer Gruppe der tadschikischen Schüler aus der Stadt Chudschand vorgeführt wurden. Diesmal war das männliche Geschlecht dran. Dilschod, Firuz, Zoir, Muchtor und Chursched waren ganz außer Konkurrenz. Auch die traditionellen Gerichte der tadschikischen Küche fanden viele begeisterten Kenner und sorgten für gute Laune und Wohl der Gäste.