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Maßnahmen der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft 2007

12. Dezember
Dr. J. Schäfer hielt einen Vortrag zum Thema: „Klima- und Kulturwandel während der Altsteinzeit in Tadschikistan.“ Organisiert von der Botschaft der Republik Tadschikistan, dem „Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte» der Humboldt-Universität und der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft e.V.

Die Vorgebirge Tadschikistans bilden eine, von zahlreichen Flüssen durchzogene hügelige Lößlandschaft. An Erosionshängen, wie z.B. Quellmulden und Flusstälern, sind Lössdeckschichten an bis zu 200 Meter mächtigen Hängen aufgeschlossen. Unsere Klimageschichte der letzten zwei Millionen Jahre wird in diesen Deckschichten aus Sequenzen heller, ockerfarbener Lösse der Kaltzeiten und dunkler braunroter Bodenbildungen der Warmzeiten reflektiert. Die Vollständigkeit und die hohe Differenzierbarkeit dieser paläoklimatischen Abfolgen ermöglichen Korrelationen mit anderen globalen Klimaarchiven, wie beispielsweise Eisbohrkernen der Antarktis, Tiefseebohrkernen der Ozeane und astronomischen Berechnungen der Sonneneinstrahlung. Neben Tadschikistan sind solch hochwertig stratifizierte terrestrische Profile lediglich in China dokumentiert.
Weltweit einzigartig macht die tadschikischen Aufschlüsse die Konstellation, dass in den verschiedenen Klimahorizonten archäologische Funde eingebettet sind. So ist es möglich, neben der Klimageschichte auch die menschliche Siedlungsgeschichte und die kulturtechnologische Entwicklung seit knapp einer Millionen Jahre nachzuvollziehen, einer Zeitspanne von den altpaläolithischen frühesten Menschenformen Eurasiens über die mittelpaläolithischen Neandertaler bis zu den jungpaläolithischen anatomisch modernen Jägern und Sammlern vor 30.000 Jahren. Die beeindrucken tadschikischen Lößaufschlüsse im Bezirk Chovaling sind leider der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt und auch nur wenigen Forschern vertraut. Wir haben uns daher entschlossen, ein 80 Meter langes, liegendes Lackprofil zu erstellen und als eine der Stationen des geplanten Archäologie- und Paläoklimaparks in Berlin-Buch zu installieren. Wir möchten dadurch neben den vorgesehenen Stationen „Eisenzeitliche Gehöftrekonstruktion“, „Freilandlabor zur Experimentalarchäologie“, „mobile archäologische Grabungsstätte“ und „lokale Klima- und Siedlungsgeschichte des Holozäns“ auch den globalen Paläoklimawandel und die Archäologie der Altsteinzeit illustrieren und somit der Öffentlichkeit und Forschung zugänglich machen.

 

30. November 2007 um 19.00 Uhr.
Im Konferenz- und Bildungszentrum «Alcatel» wurde von der Botschaft Tadschikistans und der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft e.V. ein Konzert zum 65-Jubiläm vom bekannten tadschikischen Komponisten Firuz Bachor veranstaltet. Am Klavier war F. Bachor, der seine berühmte „Marakanda„, „Capriccio“ und Lieder zu den Filmen spielte. Gratulation und Begrüßung sprach SE, Botschafter Tadschikistans in Deutschland Dr. Imomuddin Sattorov.

 

26. September 2007
Fand eine Gesprächsrunde anläßlisch des 16. Jahrestags der Unabhängigkeit Tadschikistans statt. Organisiert von der Botschaft der Republik Tadschikistan in Deutschland und der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft e.V.

 

19. September 2007
Informationsveranstaltung zum 16-ten Jahrestag der Unabhängigkeit Tadschikistans im Nachbarschaftshaus "Kiek in", Rosenbeckerstr. 25, 12689 Berlin. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Tadschikischen Botschaft durchgeführt.

 

25. Juli 2007
Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Botschaft Tadschikistans in Deutschland und mit der Friedrich Naumann Stiftung. Büro Berlin-Brandenburg haben die Ausstellung von Erzeugnissen des tadschikischen Handwerks "Susannis. Uralte Kunst von Mittelasien", im Club Spittel Kolonnaden, Leipziger Str. 47,10117 Berlin eröffnet. Dauer der Ausstellung bis 24. August 2007 Die Eröffnung wurde von Fachverträgen zu der tadschikischen Geschichte und zur tadschikischen Handwerkkunst begleitet und dem 10. Jahrestag der „Unterzeichnung des tadschikichen Friedensabkommens vom 27. Juni 1997“ gewidmet.

Susani- Stickereien sind textile Kunstwerke, die in den Häusern Mittelasiens insbesondere in Uzbekistan und Tadschikistan entstanden. Sie sind Erzeugnisse der sesshaften Bevölkerung, die diese Gebiete besiedelt. Die einzelnen Stilrichtungen der Susanis sind geprägt von ihren Dorf- und Stadtgemeinschaften, so ist es möglich einzelne Mustertypen nach Dorf- und Stadtregionen zu klassifizieren. Die Herstellung dieser Stickereien erfolgte nicht aus wirtschaftlichem Anlass, sondern vielmehr zur Zierde der einigen Wohnung und für rituelle Zwecke. Es waren Arbeiten, die ausschließlich von Frauen entworfen und ausgeführt wurden.Es entstanden Muster, die in feiner und präziser Arbeit in hohes Maß an Kunst erkennen lassen. Die hier abgebildeten Susanis ergeben einen Eindruck deren Vielfältigkeit.
Quelle: Peter Bausbach. Susani. Stickerei aus Mittelasien. Ausstellung in Manheim,1981.

Susani aus Duschanbe, 1990-ger Jahre

Susani aus Chudschand, 2. Hälfte des XX Jh.

Susani aus Istaravschan (Ura-Tube), 2. Hälfte des XX Jh.

Das Publikum zollte den Susanis große Aufmerksamkeit.

 

27 Juni 2007
Aus Anlaß der zehnjährigen „Unterzeichnung des tadschikichen Friedensabkommens vom 27. Juni 1997“ hat die Botschaft der Republik Tadschikistan in der Bundesrepublik Deutschland und die Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. am 27. Juni 2007 ein Gespräch am Runden Tisch – „Zeit für ein Rückblick nach vorne“ durchgeführt. Auf dem Foto: der Gesandter der Republik Tadschikistan, Herr I.U. Sattarov überreichte der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft die neuste Biografie vom Präsidenten Imomali Rachmon; Gespräche am Runden Tisch.

 

7. Juni 2007
Zum Abschluss des Studiums haben die Abiturienten von der Freien Waldorfschule Elmshorn den Spektakel „Chodscha Nasreddin“ aufgeführt. Kostüme wurden von der DTG e.V. zu Verfügung gestellt.

 

30. Mai 2007
hat die Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. mit der Unterstützung vom Auswärtigen Amt in BOX 66 (Zentrum für ausländische Frauen und Mädchen) die designerische Werke der deutschen Künstlerin Albina Kraft aus Miltenberg und der tadschikischen Modedesignerin Rauschana aus Duschanbe «Die Unschuldige Verführung« präsentiert. Dieselbe wurde am 2. Juni 2007 in Zusammenarbeit mit dem Bund der Deutschen West-Ost Gesellschaften (BDWO) im Haus der Russischen Wissenschaft und Kultur Berlin gezeigt.

 

17.März 2007
Die Deutsch-Tadschikische Gesellschaft e.V. präsentiert in der Victor-Gollancz- Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf 17. März bis 30. Juni 2007 das malerische Werk und Fotos der deutschen Künstlerin Cornelia Raupach aus Hamburg, die während ihrer Reise nach Tadschikistan entstanden, und Fotos von tadschikischem Fotograf Zaur Dachteh „Tadschikistan: Zwei Blickwinkel“. Raum 117. Haus der Weiterbildung Rathaus Lichterfelde, Goethestraße 9-11 12207 Berlin

Cornelia Raupach neben ihrem Bild „Ruhelos“

Bild von Cornelia Raupach: „Genau vermessen“

 

22. bis 30. Januar 2007
Das internatonale Projekt "Deutschkurs für die Schüler aus Tadschikistan" Organisiert von DTG e.V. und Planet 2000 e.V.
(Reisezeitung der Schülergruppe aus Tadschikistan 22. – 30. Januar 2007)