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Maßnahmen der Deutsch-Tadschikischen Gesellschaft 2004

Vom 10.12.2004 bis 25.12.2004
Hospitierte Kinderkardiologin Nikzana Khodschaeva aus Duschanbe an der berühmten Charité-Berlin. Anschließend nahm die Hospitantin mit nachhause eine Spende der DTG e.V. Dafür kaufte sie die Neujahresgeschenke für die kranken Kinder der Hämatologischen Abteilung des Republikaner Krankenhauses in Duschanbe. Kinder haben die Geschenke direkt an Jahreswende erhalten.

Ausstellung mit Werken vom tadschikischen Maler Kamol Nadirow im Club "Spittelkolonnaden". Eröffnung am 09. Juni 2004. Kamol Nadirow - 2. v. links, Botschafter der Republik Tadschikistan in der BRD Dr.Nurali Saidov - 4. v. links
Zur Ausstellungseröffnung kleideten sich die Mitglieder der DTG e.V. mit nationalen Trachten
Der tadschikische Komponist Firouz Bachor stellt seine Werke vor:
Konzert "Sehnsucht nach Duschanbe" in der Schwartzschen Villa am 29. Juni 2004.
Teilnehmer des Projektes "Lernen und Studieren wie in Deutschland" (September 2004) im Treptower Park - Berlin.
Empfang der Schülergruppe in der tadschikischen Botschaft in der BRD.
Die Seminarteilnehmer im Wasserwerk Friedrichshagen
Treffen mit Herrn Holger Krestel MdA (in der Mitte)

 

Umweltseminar in Berlin mit Teilnehmern aus Tadschikistan
vom 01.11 bis 09.11.2004

An den Mythos von der Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz zwischen dem technischen Fortschritt und der uns umgebenden Natur glaubten kompetente Menschen schon lange nicht mehr. Er zerplatzte jedoch endgültig und mit ohrenbetäubendem Getöse gemeinsam mit den Atomreaktoren von Tschernobyl. Zu beweisen, wessen Ökologie "die ökologischste" sei, geriet schon gleich nach dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion außer Mode. Aber das, dass man gegenseitig von einander lernt, um die uns umgebende Welt zu bewahren, ist nützlich und wird immer mehr - fast ohne Ausnahme - von der ganzen Welt verstanden.

Anfang November nahm eine Gruppe von Spezialisten für Ökologie aus dem fernen Tadschikistan an einem von der Deutsch-Tadschikischen-Gesellschaft in Berlin organisiertem Seminar mit dem Thema "Die Ökologie der Stadt" teil. Das ökologische Gleichgewicht in Mittelasien war seit der Sowjetzeit stark gestört durch die Baumwollmonokultur, durch schädliche Produktion sowie durch das Eindringen chemischer Düngemittel in das Grundwasser. Der tadschikischen Gruppe gehörten an: der Prorektor der Universität Chudschand, Professor T. Chabilov, die Dozenten K. Saidov und S. Ibragimov sowie die stellvertretende Vorsitzende der NGO "Gesellschaft der Naturfreunde der Stadt Duschanbe" aus der Hauptstadt der Republik, Frau Scharipova...

Die Ergebnisse des Seminars wurden an einem "Runden Tisch" zu Fragen der städtischen Ökologie zusammengefaßt, der von der Deutsch-Tadschikischen-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den deutschen Vereinen Planet 2000 e.V. und Öko Fee e.V. "gedeckt" wurde. Spezialisten der Humboldt Universität und vom Institut für Zukunftsstudien undTechnologiebewertung wurden ebenfalls hinzugezogen...

Die Seminarteilnehmer begaben sich während ihres Aufenthaltes in der Hauptstadt Deutschlands selbst in die Rolle eines Gastgebers indem sie an einem der Abende kurz vor der Heimreise einen köstlichen tadschikischen Plov zubereiteten. Dazu luden sie einen der Sponsoren des Projektes, das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Holger Krestel ein. Natürlich war das Plovessen nur ein Vorwand für einen interessierten Meinungsaustausch über die ökologische Problematik und zu Fragen der politischen Struktur Deutschlands und Tadschikistans...